Hornhaut

Hornhaut nicht weghobeln


Um die Hornhaut dauerhaft loszuwerden, muss man etwas Arbeit und Zeit investieren. Der Dermatologe Hans-Georg Dauer erklärt: "Wer akut von Hornhaut betroffen ist, sollte täglich ein Fußbad machen, um den Horn aufzuweichen. Dafür genügt warmes Wasser mit etwas Seife. Danach sollte man auf jeden Fall noch eine Creme auftragen." Hier eignet sich besonders eine Harnstoff- ode...r eine Salicylsalbe. Aber auch eine einfache Handcreme ist ausreichend. Von einem Hornhauthobel, wie man ihn im Drogeriemarkt bekommt, rät der Experte aber ab: "Der Übergang zwischen Hornhaut und gesunder Haut ist fließend. Viele Menschen machen dann zu viel und schneiden sich in den Fuß." Eine Hornhautfeile ist besser, denn sie hat eine raue und eine feinere Seite. Aber auch diese sollte man nur anwenden, wenn man zuvor ein Fußbad gemacht hat und die Haut weich ist.

Fußbad beugt Hornhaut vor


Wenn man einmal hornhautfrei ist, muss man dennoch einiges tun, um diesen Zustand zu erhalten. Der Dermatologe empfiehlt, einmal wöchentlich ein Fußbad zu machen und nach Möglichkeit die Füße jeden Tag einzucremen. Um tagsüber keine glitschigen Füßen zu haben, kann man sich die Füße abends eincremen, Strümpfe darüber ziehen und dann damit schlafen gehen. Bis zum nächsten Morgen ist die Lotion eingezogen. (Fußbad selber machen - Rezepte und deren Wirkung)

Wann eine professionelle Fußpflege sinnvoll ist


Wenn die Hornhaut so stark ausgeprägt ist, dass man sie selbst nicht in den Griff bekommt, ist ein Besuch bei der Fußpflege oder bei einem so genannten Podologen ratsam. Hier kann man zum Beispiel ein Fruchtsäurepeeling machen lassen, um die tote Haut abzutragen. Gut ausgestattete Studios haben außerdem spezielle Feilen, um die Hornhaut zu entfernen. Der Vorteil: Die gelernte Fußpflegekraft weiß, wie viel man von der Hornhaut abtragen kann, ohne den Fuß zu verletzen.

Mit eingerissener Haut zum Arzt gehen


Wenn die Haut an der verhornten Stelle schon eingerissen ist, kann ein Fußbad mit Schmierseife helfen, weil es die Haut und die offenen Stellen reinigt. Sicherheitshalber sollte man aber zum Arzt gehen, denn offene Wunden können sich schnell entzünden. Der Arzt hat die Möglichkeit einen Abstrich zu machen, um festzustellen, ob bereits eine Infektion vorliegt. Außerdem kann er heilende Salben verschreiben und einen Therapieplan entwickeln, damit man in Zukunft dem Problem vorbeugen kann.